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Gedanken zu den Arbeiten

Meine gestalterischen Interessen gelten dem Bereich zwischen Figuration und Abstraktion. Im Vergleich zu früheren Arbeiten wird dabei aber weniger aus der Geste und dem Impuls heraus gearbeitet. Die Aufmerksamkeit gilt jetzt auch mehr der Form als kompositorisches Element, der "atmenden" Fläche und in den neuesten Arbeiten auch den Gestaltungselementen Rhythmus und Streuung.

Bei dieser Gruppe von Acrylbildern - ob abstrahierte Landschaften oder andere von der Natur inspirierten Arbeiten - handelt es sich nicht um konkrete Örtlichkeiten oder spezifische Naturereignisse. Es sind keine herkömmlichen Naturstudien, sondern Spielereien zu einem Thema, bei welchen der Arbeitsprozess immer eine starke Eigendynamik entwickelt.

Der halbe Weg zur Abstraktion und die Tendenzen zur Entmaterialisierung lassen den Betrachter zuweilen in einer gewissen Ambivalenz um die Stofflichkeit des Dargestellten. Die eigene Phantasie wird damit angeregt und die Inhalte subjektiv "erkannt". Diese halbabstrakte Bildsprache steht in einer romantischen Tradition. Die "Szenen" bleiben denn auch immer von menschlicher Präsenz unberührt, und die Licht- und Tiefen-Effekte, welche durch die Schichtung von dünner Farbe erreicht werden, verleihen den Bildern einen zuweilen mysteriösen Charakter.

 

Oktober 2002

 

 

 

Reflections on my work

My creative interest is focused on the area between figuration and abstraction. The more recent works have in contrast to earlier works a less gestural and impulsive quality to them. The attention is now more on form as a compositional element, on the "breathing" surface and, as in the latest series, on rhythm and scattering.

These acrylic paintings - whether abstracted landscapes or other from nature inspired works - are never about specific places or natural phenomena. They are not traditional natural studies but playings around a theme with the working process developing its own dynamics.

This half way to abstraction and a tendency to dematerialisation leaves the viewer at times in an ambivalence about the materiality of the shown imagery. So the viewer's phantasy helps to perceive the content individually. This semi-abstract visual language I am using stands in a Romantic tradition. Thus, the scenes are always "undisturbed" by human presence, and the light effects and illusion of space created by the layering of thin paint give the images at times a mysterious character.

 

October 2002